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  • MDR-Moderatorin Uta Georgi wird für die ENERGIESA engagiert.
  • ISH-Neuheiten gibt es bei uns schon vor der ISH-Nachlese zu entdecken.
    Die begleitende Fachausstellung wird in sieben Kompetenzbereiche unterteilt. Hier kann sich der Teilnehmer über Unternehmen aus den Bereichen effiziente Bauteile, Energieversorgung, Heiztechnik, Lüftungstechnik, sanitäre Sanierung, Trinkwasserversorgung sowie Service, Förderung und Beratung informieren und beraten lassen.
  • Stimme zur Energieeffizienz in Sachsen:
    (Dr. Axel Viehweger, Vorstand des Verbandes Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e.V.)
    „Die Politik will Klimaschutz und mehr Energieeffizienz durch immer höhere Anforderungen an die Modernisierung von Gebäuden erreichen. Die Umsetzung dieses Vorhabens stößt zunehmend an ihre wirtschaftlichen und sozialen Grenzen. Angesichts der hohen Kosten im Zuge der Erfüllung energetischer Anforderungen muss deshalb sichergestellt werden, dass wir auch in Zukunft bezahlbares und sicheres Wohnen für breite Schichten der Bevölkerung Sachsens anbieten können. Damit die politischen Klimaschutzziele sowohl sozial gerecht für die Mieter als auch wirtschaftlich tragbar für die Wohnungsgenossenschaften erfüllt werden können, ist eine ganzheitliche Betrachtung notwendig. Im Bereich der Energieeffizienz darf nicht nur das Einzelgebäude betrachtet werden, sondern der Blick muss auf das ganze Quartier gerichtet sein. Es ist ein Trugschluss, dass die eingesparten Betriebskosten die aufgewendeten Investitionen aufwiegen können. Energetische Sanierungen sind mit Mietsteigerungen verbunden – aber Mietsteigerungen sind oft nur begrenzt möglich. Zum einen gibt der Wohnungsmarkt eine Mieterhöhung nicht her, zum anderen kann der Mieter aufgrund nicht steigender Haushaltseinkommen diese nicht bewältigen. Glücklicherweise werden wir alle älter als frühere Generationen. Aber viele Ältere werden auch ärmer. Ist demnach Klimaschutz nur für Reiche? Alle Bürger sind für Klimaschutz und wollen eine Zukunft für ihre Kinder und Enkelkinder garantieren. Aber dies gelingt nur, wenn Klimaschutz bezahlbar ist. Sachsen kann in der Energiewende vorangehen und setzt mit ENERGIESA ein erstes Zeichen, bei dem alle Beteiligten zusammengebracht werden."